Bundesumweltministerin zu Besuch bei der saarländischen Stahlindustrie - Saarstahl und Dillinger bekennen sich zu grünem Stahl

20.01.2020

Personalvorstand Peter Schweda erläutert Bundesumweltministerin Svenja Schulze und Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger die Produktion von Blechen für Offshore-Windkraftanlagen im Walzwerk Dillingen. Personalvorstand Peter Schweda erläutert Bundesumweltministerin Svenja Schulze und Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger die Produktion von Blechen für Offshore-Windkraftanlagen im Walzwerk Dillingen.

Svenja Schulze, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, besuchte gemeinsam mit Wirtschafts- und Energieministerin Anke Rehlinger, Umweltminister Reinhold Jost und Landrat Patrik Lauer das Walzwerk von Dillinger.

„Wir sind dankbar dafür, dass Sie sich vor Ort ein Bild vom Beitrag der saarländischen Stahlindustrie zum Erreichen der Klimaziele machen“, begrüßte Peter Schweda, Personalvorstand und Arbeitsdirektor von Dillinger und Saarstahl, die Ministerin. „Wir wollen grünen Stahl und sind bereit, unseren Beitrag zur Klimawandel zu leisten. Um diesen Transformationsprozess stemmen zu können, benötigen wir die Politik und verlässliche politische Rahmenbedingungen“, führte Schweda weiter aus. Er betonte weiter, dass es konkrete Optionen zur CO2-Reduktion gibt, wenn die Politik in den nächsten Monaten dafür den notwendigen Rahmen schafft.

 Vor Ort konnte sich die Ministerin beim Walzen von Blechen für Offshore-Windkraftanlagen  von der Bedeutung der saarländischen Stahlindustrie für die Energiewende überzeugen. Dillinger ist globaler Marktführer für Gründungsstrukturen im Bereich Offshore Windkraftanlagen.

Umweltschutz in der Produktion war ebenfalls Thema beim Besuch der Bundesministerin. Rund 36 Prozent aller Investitionen in den letzten Jahren am Standort Dillingen - in Summe ca. 500 Millionen Euro - entfielen auf Umweltschutzmaßnahmen. Aktuell sind weitere Umweltinvestitionen in Millionenhöhe geplant oder bereits in der Umsetzung. Durch den Bau einer Koksgaseindüsungsanlage, bei der Kohlenstoff als Reduktionsmittel teilweise durch Wasserstoff ersetzt wird, werden erste Schritte zur wasserstoffbasierten Stahlproduktion eingeleitet.

Vorstand Peter Schweda stellte fest: „Ohne Stahl ist die Energiewende nicht möglich“. Das Engagement von Dillinger und Saarstahl für eine umweltfreundliche Produktion dürfe nicht zum Nachteil im globalen Wettbewerb werden.

Über Dillinger und Saarstahl

Dillinger ist weltweit führender Hersteller von Grobblechen aus Stahl für den Stahlbau, Maschinenbau, Offshore-, Offshore-Windkraft- und Linepipebereich. Saarstahl ist weltweit führender Hersteller von Draht und Stab für die Automobilindustrie, die Bauindustrie und den Allgemeinen Maschinenbau. Dillinger und Saarstahl gehören zur SHS – Stahl-Holding-Saar. Dort arbeiten rund 14.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die einen Umsatz von insgesamt rund 4,5 Milliarden Euro erwirtschaften. Weitere Informationen finden sich unter www.dillinger.de oder www.saarstahl.de

Ihre Ansprechpartner:

Ute Engel, Telefon: 06898/10-2265, Mail: ute.engel@stahl-holding-saar.de

Martin Reinicke, Telefon 06898/10-2211, Mail: martin.reinicke@stahl-holding-saar.de